Schön, dass Du da bist! Ich bin Kristof Schulze: Psychotherapeut für junge Menschen bis zum Alter von 21 | Ich wohne in Berlin und arbeite in Eisenhüttenstadt | Ich biete dir Diagnostik und eine bestimmte Form der Psychotherapie bei psychischen Erkrankungen*: Die kognitive Verhaltenstherapie.

Ich biete eine bestimmte Form der Psychotherapie an: Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT).

 

Die meisten Menschen haben die Vorstellung von Psychotherapie als "Redekur". So bezeichnete Sigmund Freud sein psychoanalytisches Therapieverfahren. Eine KVT unterscheidet sich jedoch davon deutlich.

 


KVT-Therapeut*innen zeigen Patient*innen, welche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse es darüber gibt, wie psychische Störungen und Symptome verursacht werden (Wissenschaftlichkeit). Ziel einer KVT ist es, Krankheitssymptome zu reduzieren. Anhand von konkreten Verhaltensänderungen im Alltag soll dieses Ziel erreicht werden. Dafür leiten KVT-Therapeut*innen ihre Patient*innen zur Selbsthilfe an.

 

Deswegen ist es wichtig, dass Patient*innen und ihre Bezugspersonen ein möglichst umfassendes Wissen bekommen. Eine KVT läuft transparent ab: Patient*innen und Bezugspersonen sollen alle Informationen haben über die Abläufe und den Sinn und Zweck aller diagnostischen und Behandlungsmaßnahmen.

 

Bei Kindern richtet sich eine KVT vor allem an die Bezugspersonen (Eltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen). Wichtige Gründe dafür sind die Voraussetzungen für eine Psychotherapie:

  1. Eine Psychotherapie setzt die Fähigkeit voraus, strukturiert an einer Verhaltensveränderung zu arbeiten.
  2. Eine Psychotherapie setze eine Veränderungsmotivation voraus,
  3. welche auf einem Leidensdruck basiert,
  4. und mit einem Krankheitsgefühl / einer Krankheitseinsicht einhergeht.

Es ist bei betroffenen Kindern eher selten, dass diese vier Eigenschaften anzutreffen sind.

 

Die meisten Patient*innen haben psychoanalytische Vorstellungen darüber, was in einer Psychotherapie passiert: Häufig wird angenommen, psychische Problemen seien die Folge von <Verdrängung> von traumatischen Erlebnissen. Oder Psychotherapeut*innen würden den Patienten bitten, <<alles zu sagen, was ihm durch den Kopf geht>>. In einer KVT trifft beides nicht zu. Stattdessen gibt es Behandlungsprogramme spezifisch für jede psychische Störung. Die Behandlungsprogramme basieren auf naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen (Evidenz). Deswegen strukturieren KVT-Therapeut*innen die Behandlungstermine, um einen bestimmten Behandlungsplan gemeinsam mit ihren Patient*innen umzusetzen. Einen Therapieerfolgt gibt es vor allem dadurch, dass Patient*innen zwischen den Terminen besprochenen Maßnahmen im Alltag umsetzen.


* Die Begriffe psychische Störung und psychische Erkrankung werden hier gleichbedeutend benutzt. Eigentlich wurde im Bereich der psychischen Probleme der Begriff Erkrankung gestrichen. Das liegt daran, dass Erkrankung im medizinischen Sinn bedeutet, dass es eine bekannte und nachweisbare organische Ursache gibt (wie z.B. eine Infektion). Dies ist bei psychischen und Verhaltensproblemen kaum der Fall, sie sind fast immer multifaktoriell verursacht.