Eine Übertragung des Coronavirus erfolgt durch Tröpcheninfektion - schon beim Ausatmen und Sprechen. 15 Minuten mit einer Person zu sprechen gilt als Hochrisikokontakt. Ich möchte meine Patienten in dieser Situation bestmöglich betreuen und gleichzeitig das Ansteckungsrisiko umgehen. Termine sollten daher als Videosprechstunde stattfinden. 

Termin buchen für die Videosprechstunde

Videosprechstunde

Wichtig

Bei einer Videosprechstunde gelten dieselben Regeln wie bei einer normalen Therapiestunde: Die Termine müssen ungestört und vertraulich ablaufen, der Patient und der Therapeut müssen in einem geschlossenen Raum in ruhiger Umgebung sein, das Gespräch darf nicht aufgenommen werden.

Technische Details

  • Deine Internetverbindung muss schnell genug sein.
  • Auf einem Computer mit Webcam benutzt du am besten Chrome oder Firefox  als Browser. Auch auf den meisten Smartphones und Tablets funktioniert die Videosprechstunde. Bei Apple-Produkten nutzt du am besten Safari als Browser.
  • Wenn du einen Termin vereinbart hast für 25 oder 50 Minuten (Videosprechstunde), dann bekommst du eine E-Mail mit einer TAN und einem Link für jameda.patientus.de/tan Dort kannst du die TAN eingeben und auf "Zustimmen" klicken.
  • Falls technische Probleme auftreten und die Videosprechstunde unterbrochen wird, rufe ich dich auf deinem Telefon an, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Rechtsgrundlage

Praxis-Info der Bundespsychotherapeutenkammer

 

Kassenärztliche Bundesvereinigung: Gerade bei langen Anfahrtswegen können telemedizinische Leistungen eine sinnvolle Hilfe sein.

 

Berufsordnung der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (§5 Absatz Absatz 6): Psychotherapeuten dürfen elektronische Kommunikationsmedien nur in begründeten Ausnahmefällen und unter Beachtung besonderer Sorgfaltspflichten durchführen.

Dazu erklärt die Kammer am 16.03.2020: Der "begründete Ausnahmefall" liegt sicherlich wegen der aktuellen Ereignisse (#Corona) vor. 

Kommentierung der Musterberufsordnung nach Martin H. Stellpflug und Inge Berns, 3. Auflage, Randnummer 150: "Begründete Ausnahmefälle" können sich vor allem aus den spezifischen Versorgungsbedürfnissen der Patienten oder aus dem Fehlen von anderen Versorgungsangeboten und Behandlungsangeboten ergeben. Auch die Fortsetzung eines Behandlungsprozesses über elektronische Kommunikationsmedien, wenn der Patient längerfristig nicht persönlich in der Praxis erscheinen kann, etwa wegen eines Auslandsaufenthalts oder nach einem Umzug zur Beendigung des gemeinsamen Arbeitens und zur Sicherung des Behandlungserfolgs, ist denkbar".

 

Musterberufsordnung (§5 Absatz 5):  Behandlungen über Kommunikationsmedien sind unter besonderer Beachtung der Vorschriften der Berufsordnung, insbesondere der Sorgfaltspflichten, zulässig.

 

Der Verband der privaten Krankenversicherung teilt mit, dass die tariflichen Bestimmungen der meisten PKV-Verträge keinerlei Einschränkungen bei der Behandlung privat Versicherter via Videosprechstunde vorsehen. www.pkv.de