Für den Erfolg oder Misserfolg einer Verhaltenstherapie ist es entscheidend, dass man die "Spielregeln" der Verhaltenstherapie kennt. Das hilft, eine therapeutische Allianz (working alliance) zu entwickeln. Diese trägt mehr als jeder andere Faktor zum Therapieergebnis bei. Wichtig ist die Übereinstimmung zwischen Psychotherapeut*innen und Patient*innen hinsichtlich der Ziele der Therapie und der Techniken, die zum Erreichen dieser Ziele eingesetzt werden. Zwei Dinge sind dabei entscheidend:

  1. Für Patient*innen gibt einen großen Unterschied zwischen einem Arzttermin (bei dem man zum Beispiel eine Impfung bekommt) und einem Termin bei Verhaltenstherapeut*innen: Bei Verhaltenstherapeut*innen können sich Patient*innen nicht behandeln lassen. Patient*innen müssen selbst Verantwortung übernehmen für das eigene Verhalten.
  2. In einer Verhaltenstherapie geht es nicht nur darum, miteinander zu reden. Das ist hilfreich, um neue Einsichten zu bekommen. Mindestens so wichtig ist es aber, neue Verhaltensweisen im Alltag einzuüben.

Basiswissen

Störungsspezifisches Wissen

Die Verhaltenstherapie hat zu den einzelnen psychischen Störung jeweils Modelle darüber entwickelt, wie eine Störung verursacht ist und was sich verändern muss um zu Lösungen zu kommen.

Grenzen von Verhaltenstherapie

Psychotherapie kann vielen Menschen bei vielen Schwierigkeiten helfen. Es gibt aber auch Grenzen von Psychotherapie. Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang betrifft Eltern in Trennung und Scheidung.

Weitere psychosoziale Themen

Körperliche und psychische Wechselwirkungen

Weitere Themen

Selbstfürsorge & Prävention

Weitere Hilfe & Anlaufstellen

Hier findest du Informationen über weitere Hilfen: in Notfällen – denn ambulante Psychotherapeut*innen helfen bei langfristigen Verhaltensänderungen, können aber nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen – und in weniger dringenden Fällen, wenn es sinnvoll ist, sich über Alternativen zu informieren. Einen Überblick mit den wichtigsten Notfall-Nummern gibt die Seite Weitere Hilfe.