Eine Infektion mit dem Coronavirus erfolgt durch Tröpfchen und kleinste Teilchen (Aerosol) schon beim Ausatmen und Sprechen. 


Nutze die Videosprechstunde

Ich möchte meine Patienten während der Pandemie bestmöglich betreuen und gleichzeitig das Ansteckungsrisiko umgehen. Termine sollten daher so oft wie möglich als Videosprechstunde stattfinden (Termin buchen). 


Termine innerhalb meiner Praxis

Termine innerhalb meiner Praxis können stattfinden, wenn dies notwendig ist, z.B. in dringenden Fällen oder für die Eingangsdiagnostik (Phase 1) und Aufklärung (Phase 2).

 

Es sollte kein Risikofaktor für einen schweren Verlauf bei dir vorliegt: Rauchen, Atemwegserkrankung (Asthma), Herz-Kreislauf-Erkrankung (Bluthochdruck), Adipositas, Autoimmunerkrankung, Diabetes und Alter > 65 Jahre.


Bei einem Verdacht, infiziert zu sein

Bei einem Verdacht, infiziert zu sein, rufe bei deinem Hausarzt an oder bei der Terminservicestelle unter 116117. Gehe nicht in eine Arztpraxis ohne telefonische Rücksprache.

 

Der CovApp-Fragebogen der Charité kann helfen bei einer Einschätzung.

 

Verlässliche Informationen findest du unter zusammengegencorona.de


KVT-Strategien zur Verbesserung der Gesundheit


Tipps für die Psychohygiene

Mein Berufsverband, die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung gibt diese Tipps für die Psychohygiene im Home-Office und Quarantäne:

 

  1. Sorgen Sie für eine Tagesstruktur. Vielleicht nutzen Sie die Zeit, die sie sonst mit dem Weg zur Arbeit verbringen, für ein Frühstück in Ruhe – aber setzen sich zur gewohnten Zeit an den Schreibtisch. Legen Sie einen „Arbeitsplatz“ in Ihren Räumen fest, den Sie zu den gewohnten Pausenzeiten verlassen. Wenn Ihre Tätigkeit sonst mit viel Kontakt zu Kolleg*innen verbunden ist, versuchen Sie diese, soweit möglich, über Telefon und digitale Medien aufrechtzuerhalten.
     
  2. Sorgen Sie für Bewegung. Machen sie z. B. regelmäßig Atem- und Dehnübungen, gerne auch bei geöffnetem Fenster. Angst ist vor allem eine körperliche Reaktion. Durch Atmen und Bewegungsübungen signalisieren Sie sich selbst: „Jetzt in diesem Moment ist hier alles in Ordnung.“ Behalten Sie Ihre wöchentlichen Sportzeiten bei, falls Sie so etwas haben und weichen Sie ggf. auf Indoor-Aktivitäten aus. Apps und Videokanäle können dabei unterstützen.
     
  3. Essen Sie gut und trinken Sie ausreichend. Für unsere psychische Stabilität ist die Ernährung eine wichtige Grundlage. Bei hohem seelischen Stress braucht unser Körper mehr Flüssigkeit. Regelmäßige Mahlzeiten helfen außerdem bei der Aufrechterhaltung einer Tagesstruktur.
     
  4. Neue und angstauslösende Situationen aktivieren unser Bindungssystem: Wir suchen die Nähe vertrauter Personen, bei denen wir Geborgenheit erleben können. Wenn gleichzeitig soziale Kontakte zur Durchbrechung von Ansteckungsketten auf ein Minimum reduziert werden sollen, liegt hier wohl die größte Herausforderung. Nutzen Sie die wenigen Begegnungen – etwa auf dem Weg zum Supermarkt. Lächeln Sie den Menschen, die Sie sehen, aus der Distanz zu. Lächeln aktiviert Hirnareale, die für Ihr Wohlbefinden sorgen und vermittelt ein Gefühl von Solidarität. Sprechen Sie mit Ihren Lieben zu Hause über die aktuelle Lage und nehmen Sie die Sorgen anderer ernst. Aber begrenzen Sie diese Gespräche auch bewusst zugunsten anderer Aktivitäten wie gemeinsames Spielen, Musikhören oder Filme anschauen. Sich abzulenken ist erlaubt und wichtig! Denken Sie auch an Alleinstehende in Ihrem Umfeld – jetzt ist die Zeit für regelmäßige Telefonate. Sich um andere zu kümmern, kann eine gute Bewältigungsstrategie sein.
     
  5. Viele Freizeitaktivitäten sind gerade nicht möglich. Sich zu beschäftigen, ist für einige Menschen ohne Anregung von außen (durch Sportverein, Kino, Kneipe, Theater oder Konzert) eine Herausforderung. Manches lässt sich über Mediennutzung ansatzweise kompensieren. Achten Sie dabei darauf, sich maximal zweimal täglich mit Nachrichten zur Pandemie zu versorgen. Sie halten sonst Körper und Seele in einem permanenten Alarmzustand, vermutlich auch mit negativen Folgen für die Schlafqualität. Halten Sie Ausschau nach Beschäftigungsmöglichkeiten in Ihrer Wohnung. Jetzt ist Zeit für den Frühjahrsputz! Nehmen Sie sich für jeden Tag eine kleine Aufgabe vor, die sie erledigen wollen. Auch das hilft bei der Tagesstrukturierung und beugt depressiven Verstimmungen vor. Unser Gehirn liebt es, etwas geschafft zu haben! Aufräumen ist sehr geeignet für den Erhalt der seelischen Stabilität. Wenn draußen alles ungewiss ist – bei Ihnen ist etwas geordnet. Vielleicht ist jetzt die Zeit, lang vergessene Hobbys zu reaktivieren (evtl. sogar aus Kindertagen: Womit haben Sie sich früher an Regentagen beschäftigt?). Besonders geeignet ist alles, was Ihr Gehirn fordert, so dass Sie gar nicht dazu kommen, sich zu sorgen (z. B. Sudoku, Puzzle, komplizierte Handarbeiten, Programmieren, Sprachen lernen). Probieren Sie aus, was zu Ihnen passt!

Survival-Kit speziell für Männer

Das Bundesforum Männer hat für Jungen, Männer und Väter ein Survival-Kit für Männer unter Stress erstellt. www.bundesforum-maenner.de


Ausmalbuch für Kinder (Alter 8-12)

Wusstest du, dass das menschliche Gehirn genügend Elektrizität produziert, um eine kleine Glühbirne zum Leuchten zu bringen?

 

Das englischsprachige Ausmalbuch beinhaltet spannende Fakten über das menschliche Gehirn und die psychische Gesundheit. Bereitgestellt vom National Institute of Mental Health (NIH) auf www.nimh.nih.gov


Informationsportal für Kinder und Jugendliche

Rat und Hilfestellungen für Kinder und Jugendliche, um psychische Belastungen während der Corona-Zeit zu reduzieren | Herausgeber: Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München & Beisheim Stiftung | www.corona-und-du.info