Zusammenleben

Mich motiviert, hilfreiche Erkenntnisse der Verhaltenstherapie an andere Menschen weiterzugeben mit dem Ziel, die Gesundheit zu fördern und Krankheiten zu lindern. In einem größeren Kontext geht es mir auch darum, ein freies und selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft mit anderen Menschen zu fördern. Dieses Zusammenleben ist in Gefahr durch Falschinformationen, Verschwörungstheorien, Vorurteile, Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus.


Berufsordnung: Psychotherapeuten sind verpflichtet, ihre Patienten zu achten, unabhängig  vom Geschlecht, dem Alter, der sexuellen Orientierung, der sozialen Stellung, der Nationalität, der ethnischen Herkunft, der Religion und der politischen Überzeugung.


Diskriminierung

Es ist ein Problem, wenn Menschen nicht anhand dessen wahrgenommen werden, was sie persönlich tun, sondern wenn sie als Teil einer vermeintlich homogenen Gruppe beurteilt werden. Eine solche Unterscheidung (Diskriminierung) kann beruhen auf dem Namen, dem Aussehen, der Sprache, der Herkunft, dem Geschlecht oder der vermeintlichen Kultur oder Religion eines Menschen.

 

Gesellschaftliche Gruppen (oftmals Minderheiten), die auf diese Weise diskriminiert werden sind z.B. Menschen, die vermeintlich "nicht deutsch" aussehen.

 

Ein weiteres Problem ist es, wenn eine weitere Unterscheidung getroffen wird in „Wir“ und „die Anderen“. Auf diese Weise entstehen Begriffe wie der von der "Überfremdung".


Psychotherapie

In einer Psychotherapie geht es nicht um Politik, sondern um die Gedanken und Gefühle eines Menschen. Gleichzeitig ist es so, dass psychische Störungen meistens einhergehen mit fehlerhaften gedanklichen Annahmen (kognitiven Verzerrungen). Diese können durchaus eine politische Dimensionen haben. In einer Psychotherapie kann es zudem sinnvoll sein, die eigenen Wertmaßstäbe nach denen man sein Leben ausrichten, zu kennen und gegebenenfalls zu hinterfragen, wenn durch sie die emotionale Probleme entstehen.

Bildung hilft gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz